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<pre>Vier der letzten sechs direkten Duelle in der Bundesliga erfüllten das Über 2,5. Bei Eintracht-Spielen wurde diese Marke in den letzten sechs Spielen nur einmal nicht erreicht. Beim Sport-Club endeten vier von sieben Spielen mit mehr als 2,5 Toren. Zwei Spieler haben sogar noch Ambitionen auf die Führung in der Torschützenliste, die aktuell Niclas Füllkrug (16 Tore) einnimmt. Frankfurts Randal Kolo Muani und Freiburgs Vincenzo Grifo halten bei jeweils 14 Treffern.  <p> Gegen die weit abgeschlagenen Teams aus Hamburg und Köln droht die nervliche Anspannung dabei sogar noch störender ins Gewicht zu fallen — gegen das praktisch schon so gut wie abgestiegene Duo hat schließlich allenfalls noch der Sport-Club etwas zu verlieren.  <p>  Dabei ist es nicht ohne Ironie, dass dem nunmehrigen Hoffenheimer Coach ausgerechnet in Berlin schon einmal ein solch gefühlter Fehlstart zu schaffen machte — umso mehr dient es als gutes Omen, dass die Hertha in jener Saison 2002/03 am Ende sogar noch den Weg in den UEFA-Cup fand. <p> Auch der Auftakt gegen den Abstiegskandidaten aus Wolfsburg mutet möglicherweise nur auf der Papierform dankbar an; schon in Mainz bekamen die Berliner schließlich zu spüren, welch enorme Energien die Existenzangst bisweilen freizusetzen vermag. <p>  Wie lange dauert die Hannoveraner Durststrecke noch? Diese bange Frage müssen sich die Fans der Niedersachsen auch am 5. Spieltag der Bundesliga stellen. Vielleicht klappt es ja am Dienstag (20:30 Uhr) im Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim mit dem ersten Liga-Sieg.  </pre>


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<pre>Derartige Resultate haben zur logischen Folge, dass an den bislang gefahrenen Kuschelkurs nicht mehr zu denken ist: So hat Dardai unmittelbar vor dem Bundesliga-Start unter anderem am langjährigen Kapitän Fabian Lustenberger ein Exempel statuiert.  <p> Dementsprechend positiv fällt auch das „Sommer-Fazit“ von Trainer Manuel Baum aus: „Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden, wir haben unsere Ziele erreicht.  <p>  Da die Hamburger am Freitagabend den dritten Spieltag eröffnen, würde nun auch ein Erfolg gegen die Sachsen mit der vorübergehenden Übernahme der Tabellenführung belohnt. Selbst nach einem Punktgewinn stünde dem HSV für eine Nacht der deutsche Fußball-Himmel offen. <p> Den von Walpurgis verantworteten Mentalitätswechsel hatte zudem die starke Reaktion auf den reichlich überflüssigen Ausgleichstreffer offenbart. Angesichts der umgehend wieder verstärkten Offensivbemühungen ließ dieser Rückschlag die zuvor oft so hinfälligen Schanzer völlig unberührt. <p>  Wegen Zuordnungsproblemen kam Mario Gomez zum erfolgreichen Abschluss und beendete sowohl die Stuttgarter als auch seine eigene Torsperre. Gomez war seit sieben Spielen ohne Treffer.  </pre> 


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<pre> Die Aussicht auf eine Top-6-Platzierung ist natürlich insbesondere für den Dino eine echte Sensation; nachdem der HSV in den vergangenen Jahren nur noch negative Schlagzeilen schrieb, machte Bruno Labbadia den praktisch schon gesunkenen Kahn in erstaunlichem Tempo wieder flott.  <p> Während die 32 hingenommenen Gegentreffer folglich für prinzipielle stabile Verhältnisse sprechen, stellen die 17 selbst verbuchten Tore den schlechtesten Wert aller 18 Mannschaften dar: Mit erst neun Buden haben die Rothosen zudem auch die wenigsten Heim-Treffer der Liga erzielt.  <p>  Vielmehr wird der FCI wieder sehr früh versuchen, den Spielaufbau der Werkself zu stören und mit schnellem Umschalten gefährlich vor das gegnerische Tor kommen. <p>  Mein zweiter Tipp auf dem Wettschein befasst sich einmal mehr mit VfL Bochum gegen Borussia Dortmund. Dass wir von einem Sieg des BVB aufgrund der aktuellen Form als bestes Frühjahrsteam ausgehen, ist bereits bekannt. Nun rücken wir in Kombination dazu auch noch den Mann der Stunde ins Rampenlicht, den viele Experten schon abgeschrieben hatten: Donyell Malen. <p>  Zwar ist es sicherlich unfair, nun ausgerechnet den erst seit wenigen Wochen in der Pflicht stehenden Hollerbach für das bevorstehende Ende des Dinos verantwortlich zu machen — gleichwohl stellten sich dessen Maßnahmen durch die Bank als ein Schlag ins Kontor heraus.  </pre>


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<pre> Nun gilt es, diesen Achtungserfolg am 2Spieltag mit einem Heimsieg gegen Hannover 96 zu veredeln. Bei einer Niederlage wäre der Punkt in Leipzig im Grunde nichts mehr wert.  <p> 5:0 gegen Bochum und Freiburg, 1:5 gegen Leipzig, 3:1 gegen Darmstadt sowie Mainz, einzig der FC Bayern hat insgesamt einen Treffer mehr erzielt. Stürmer Serhou Guirassy ist ohnehin der Überflieger der Bundesliga.   <p> Bestes Beispiel: das jüngste 3:3 gegen den VfB Stuttgart, bei dem die Hasenhüttl-Elf zum fünften Mal in Folge ungeschlagen blieb und ganz nebenbei zum zweiten Mal in dieser Spielzeit mehr als zwei Treffer markierte (zuvor nur beim 3:1-Sieg gegen Darmstadt). <p>  Am liebsten wäre es den Bremern, sollte der Bann schon am kommenden Spieltag in Berlin gebrochen werden.  <p> Dass ausgerechnet eine in der Europa League kassierte 2:3-Schlappe gegen den kleinen Bruder aus Salzburg den Mini-„Fehlstart“ krönte, hatte die Ostdeutschen offensichtlich mit entscheidendem Nachdruck an der Ehre gepackt.  </pre>


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<pre> Neben der Sicherheit in der Abwehr haben zwei alte Hasen wieder ihren Torriecher gefunden. Salomon Kalou und Vedad Ibisevic erzielten gemeinsam 14 der insgesamt 24 Berliner Treffer.  <p> Zwar fingen sich die Eisernen zuletzt in Bochum einen ärgerlichen Dämpfer ein: An der Alten Försterei hatte es für die nunmehrigen Gäste vom Niederrhein aber noch nie zu einem Sieg gereicht.  <p>  Wie weit es ein Team in der Bundesliga mit dieser „Inselbegabung“ bringen kann, machte einmal mehr auch das Unentschieden im Hamburger Volkspark deutlich; die frühe Führung der Gastgeber wurde von Hinterseer im Anschluss an einen Eckball egalisiert. <p>  Der Sieg gegen Schalke beendete für Mainz eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge.  <p> Nach zwei anfänglichen Unentschieden blieb der neue HSV-Coach Bernd Hollerbach beim jüngsten 0:2 in Dortmund erstmals mit komplett leeren Händen zurück. Nun soll das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen dafür sorgen, dass die Hoffnung auf den Klassenerhalt auch weiterhin am Leben bleibt.  </pre>


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